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Fragen und Antworten

Hier haben wir verschiedene Fragen zusammengestellt, die uns öfter gestellt werden. Ebenso finden Sie die passenden Antworten dazu.

Fragen rund ums Mitfahren

  • Wo bekomme ich Fahrkarten?
    Fahrkarten erhalten Sie ausschließlich bei unserem Zugpersonal am Fahrtag im Zug. Fahrkarten der DB, vlexx und anderer Unternehmen sind bei uns nicht gültig!
     
  • Fährt die Bahn jeden Tag?
    Nein. Wir fahren nur an bestimmten Tagen. In der Regel alle zwei Wochen sonntags. Hier finden Sie den aktuellen Fahrplan.
     
  • Was kostet die Fahrt?
    Eine einfache Fahrt für die gesamte Strecke kostet 4,90€ für Erwachsene. Die Hin- und Rückfahrt kostet somit 9,80€ pro Person. Für Kinder unter 14 Jahren gibt es 50% Rabatt. Weitere Preise hier.
     
  • Für welche Strecke gilt eine Rückfahrkarte?
    Eine Fahrkarte gilt nur für eine einfache Fahrt, die Hinfahrt. Mit der Rückfahrkarte können Sie zu ihrem Ziel fahren (Hinfahrt) und wieder zurück zum Ausgangspunkt (Rückfahrt).
     
  • Darf ich Fahrräder mitnehmen und wenn ja, kostet das etwas?
    Fahrräder sind im Rahmen unserer Kapazitäten gerne willkommen. Und der Transport ist selbstverständlich kostenlos. Gruppen (>5 Personen) bitten wir allerdings um Voranmeldung.
     
  • Wo kann ich einen Sitzplatz reservieren?
    Unsere Geschäftsstelle nimmt gerne Ihre Reservierungen entgegen.
     
  • Hat die Geschäftsstelle Sprechzeiten?
    Nein. Da wir aber alle ehrenamtlich aktiv sind, rufen Sie bitte zu „vernünftigen“ Zeiten (ca. 10-18Uhr) an. Falls Sie uns nicht direkt erreichen, hinterlassen Sie bitte einfach eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter oder senden eine E-Mail, wir kümmern uns schnellstmöglich um Ihr Anliegen.
    An Fahrtagen erhalten Sie nur über das Zugtelefon Auskünfte (Telefon: 0175 1432681)!
     
  • Darf ich auf der Lok mitfahren?
    Gerne. Allerdings bitten wir Sie um Voranmeldung und eine separate Fahrkarte für 5€. Wichtig zu beachten ist, dass sie während der gesamten Zeit stehen müssen, ein Ausstieg an einem Haltepunkt ist aber jederzeit möglich.
    Wichtig ist, dass kein Anspruch auf eine Führerstandsmitfahrt besteht, denn der Lokführer kann nach persönlichem Ermessen eine Mitfahrt ablehnen, wenn zum Beispiel Ausbildungfahrten absolviert werden.
     
  • Wann wird mit einer Dampflok gefahren?
    Leider nicht mehr. Früher war des öfteren eine Dampflok auf der Strecke zu Gast. Wir (der Verein) haben keine eigene Dampflokomotive und das Anmieten einer solchen ist mit enormen Kosten verbunden, die weit über die Einnahmen hinausgehen.

Über den Verein

  • Welche Firma steht hinter der Bahn?
    Die OstertalBAHN wird vom ehrenamtlichen Verein "Arbeitskreis Ostertalbahn (AkO) e.V." betrieben. Sprich, er stellt das Personal und das Material. Der Landkreis St. Wendel ist das sogenannte Eisenbahnverkehrsunternehmen, das den Betrieber im eisenbahnrechtlichen Sinn darstellt. Die Mitglieder des Arbeitskreises sind alle ehrenamtlich tätig.
     
  • Sind Sie Berufseisenbahner?
    Wie bereits erwähnt, wir der Verein ehrenamtlich betrieben. Demzufolge werden Menschen aus jeder Berufsrichtung angetroffen (Rentner, Beamte, Chemielaborant, Krankenschwester, Reinigungskraft, Erzieher, Student, ...). Nur sehr wenige der Mitglieder sind oder waren beruflich bei einer Eisenbahn hauptberuflich tätig.
     
  • Ist die OstertalBAHN eine "richtige" Eisenbahn?
    Ja. Auch wenn es nicht so scheint, aber auch wir müssen alle Gesetze und Verordnungen befolgen, die auch zum Beispiel der DB auferlegt werden. Dies schließt unter anderem die regelmäßigen Wartungen und Hauptuntersuchen ein. Ebenso muss unser Betriebspersonal geschult werden und eine Betriebsdienstausbildung absolvieren.

Verschiedenes

  • Darf ich die Strecke als Wanderweg benutzen?
    NEIN, auf keinen Fall!
    Bahnanlagen sind kein Spielplatz, weder für Kinder, Erwachsene oder andere. Auch wenn im Fahrplan kein (Museums-)Zug aufgeführt ist, können dennoch Züge verkehren.
    Ein unbefugtes Betreten der Gleisanlagen (inklusive des Gleisbereichs im Bahnhofs Schwarzerden) ist strengstens verboten und kann nach §28 Allgemeines Eisenbahngesetz in Verbindung mit §64b der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung entsprechend geahndet werden! Wir werden in solchen Fällen Anzeige erstatten!
     
  • Darf ich im Bahnhof Schwarzerden Bilder von den Lokomotiven und Waggons machen?
    Sofern Sie den Gleisbereich nicht betreten, gerne. Sollten Sie die Bilder veröffentlichen, freuen wir uns über eine Nennung und Verlinkung auf unsere Homepage.

    Wichtig ist, dass der Bahnhof Schwarzerden eine öffentliche Bahnanlage ist und somit ein unbefugtes Betreten des Gleisbereichs verboten ist, siehe oben. Ein Betreten des Gleisbereiches ist ausschließlich nach einer vorherigen Anmeldung und in Begleitung von Seiten des Vereins möglich.
    Wir behalten uns vor, bei unbefugtem Betreten Anzeige zu erstatten!
     
  • Warum habt ihr keine Dampflok?
    Alleine den aktuellen Fuhrpark zu unterhalten ist sehr zeitaufwändig. Um eine Dampflok zu betreiben sind deutlich höhere Ausgaben und Aufwände notwendig, die der Verein akutell leider nicht tragen kann. Somit müssen wir "leider" mit Diesellokomotiven fahren, was den Fahrspaß aber nicht im geringsten mindert.
     
  • Kann ich bei der OstertalBAHN Lokführer werden?
    Ja, grundsätzlich ist dies möglich. Durch seine Zulassung als offizielles Eisenbahnunternehmen darf der Landkreis St. Wendel auch Betriebspersonal ausbilden. Die schließt unter anderem eine Ausbildung zum Triebfahrzeugführer (Lokführer) und Zugführer (Chef des Zuges) ein. Der größte Teil des aktiven Betriebspersonal wurde selbst ausgebildet!

    Für denjenigen, der nur einmal in den Alltag des Lokführers reinschnuppern will, bieten wir sogenannte "Ehrenlokführer Schnupperkurse" (ELF-Kurse) an, bei denen Sie für anderthalb Tage dem Lokführer über die Schulter schauen können. Zum Abschluss darf die Lok unter Aufsicht selbst gefahren werden. Die nächsten Termine finden Sie in der Terminübersicht.
     
  • Warum heißen die Umbauwagen Umbauwagen?
    Die Fahrgestelle stammen zum größten Teil aus der Länderbahnzeit. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges waren Fahrzeuge Mangelware und so wurden die alten Fahrzeuge auf eine einheitliche Länge von 13,30m gebracht und mit einem Stahlaufbau versehen (1. Umbau).
    Die bei der OstertalBAHN eingesetzten Wagen wurden später zu Bauzugwagen umgebaut (2. Umbau), von denen sich auch einige im Bestand des AkO befinden (blaue Dreiachser). Für den Museumszug wurden diese Wagen dann wieder zu Personenwagen umgebaut (3. Umbau).